Wetterpilz im Beethovenpark
eigentlich Volkspark Sülz
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Standort:50937 Köln
Koordinaten:50.910148, 6.914740
OSM-Knoten:314762066
Baujahr:ca. 1965
Pilz-Typ:Flachpilz / Beton
Größe:Stamm-Umfang 1,40 m,
Höhe: 2,50 m
Hut-Durchmesser:5,40 m,
Randhöhe 2,20-2,40m
Mitteilungen:Kontaktformular, E-Mail
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Voting:Abstimmung, Ergebnisse
Fotos:17
Sonne:gegen Nachmittag
Hist. Fotos:www.rheinisches-bildarchiv.de
Wandern:Wetterpilz-Weg - Etappen:
Kalscheurer Weiher/Beethovenpark
Vom Beethovenpark bis Müngersdorf
Videos:Youtube (Sommer)
Youtube (Winter)
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Wetterpilz Bericht

Dieser puristische Betonpilz mit flachem Hut und Stamm gleicher Dicke gehört zur ersten Generation seiner Art in Köln. Als Reaktion auf abgebrannte Vorgänger aus Holz entschloss sich die Verwaltung Ende der 60er Jahre, hier einen Unterstand aus Beton einzusetzen. Der Pilz wurde von der Bevölkerung angenommen und so folgten im Laufe der nächsten Jahre weitere 20 ähnliche Betonpilze. Zur ersten Generation gehören neben diesem Pilz ein weiterer auf dem Herkulesberg (auch ein Trümmerberg wie hier). Das gros der Kölner Betonpilze besitzt einen spitzen Hut und einen sich nach oben verjüngenden Stamm.

Rund um den Pilz

Ende des 19. Jhdts. Wurde das Gelände, auf dem sich der sog. Beethovenpark befindet, zunächst von der Ringofenzigelei Kriel und der Dampfziegelei Walter, Berrenrather Straße augeziegelt. Anschließend übernahm die Firma Esser das Areal der Ziegelei Walter und baute den nach Abbau von Lehm und Sand freiliegenden Rheinkies ab. Das Areal der Grube hieß seitdem Essersche Kiesgrube. Gartendirektor Fritz Encke plante für diesen Bereich den Volkspark Sülz. Dieser ist ein Radialgrünzug im Rahmen der Kölner städtischen Gesamtplanung Äußerer Grüngürtel unter Konrad Adenauer und Fritz Schumacher. Seit 1924/25 (bis 1927) wurde der Volkspark Sülz nach den Plänen von Gartendirektor Fritz Encke und seinem Nachfolger Theodor Nussbaum angelegt. In einer nicht öffentlichen Stadtratsitzung wurde der Park -im 100. Todesjahr Beethovens- von Volkspark Sülz in Beethovenpark umbenannt. Der Hügel, auf dem sich der Pilz seit den 60er Jahren befindet ist einer der 11 Trümmerberge, die aus den Resten der im Krieg zerstörten Kölner Gebäude bestehen. (nach Alexander Harald Hess)