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Wetterpilz Bericht
Zwei Beine - eine Meinung: ich bin ein Wetterpilz. Einer der ganz seltenen seiner Art. Ein Reetdach, das gerne noch einmal neu gedeckt werden möchte, eine Infotafel und eine Bank, die ihre Existenz der Einzigartigkeit des Pilzes verdankt. Würde man die Decke eines normalen Wetterpilzes so weit vergrößern wie hier -damit eine Bank in gleicher Weise darunter passt- er würde einfach abbrechen. Würde man einen Unterstand mit drei Stämmen soweit verbreitern, dass zwischen ihnen der gleiche Abstand läge wie bei diesem Zweibeiner, müssten die Stämme außen angebracht sein, um die Stabilität zu erreichen. Das ergäbe ein zu großes Dach mit spitzen Dach-Kanten. Dann könnte man auch gleich 4 Stämme anbringen. Letzteres ist vielleicht auch ein Grund dafür, dass es keine oder nur sehr wenige Unterstände mit drei Stämmen gibt
Rund um den Pilz
Wendet man den Blick ab vom Stamm zum Dach fällt in der Welt der Wetterpilze mit eckigem Dach etwas auf. Man findet einfach keine Decken mit ungeradzahligen Ecken. Es sind derer fast immer 6 oder 8. Das ist nicht zwangsläufig so, sondern reine Planungs-Faulheit; bei geradzahligen Ecken braucht man die Verstrebungen auf dem Papier einfach nur durch den Mittelpunkt ziehen. Bei einer ungeraden Zahl von Ecken geht das nicht. In diesen Fällen müsste man die Winkel berechnen. Einen solchen Wetterpilz z. B. mit einem 7eckigen Dach zu bauen wäre ein Wagnis, dass es sich lohnt einzugehen.