

| Wetterpilze an den Bad Salzuflener Salinen und dem Kurgastzentrum | ||||||||||||||||||||||||||||||||
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Wetterpilz Bericht
Eine ganze Reihe dieser romantischen Wetterpilze zieren das Kurzentrum in Bad Salzuflen. Die Pilzarchitektur als durchgehendes architektonisches Motiv findet sich in der gesamten Kuranlage wieder. Das in den 80er Jahren von den Architekten Auer + Weber, Stuttgart, geplante Kurgastzentrum (Entwurf: Carlo Weber und Günter Behnisch) ist der Innbegriff einer modernen Pilzarchitektur schlechthin, ist weltweit ohne Beispiel und wurde sogar bedacht mit dem Architekturpreis-Beton 1985. In der Begründung der Jury heisst es dazu: "Durch die Komposition des Grundmotivs entsteht ein Gesamtschwung, eine Verflechtung von Außen und Innen, die bis ins Detail stimmt. Diese lockere, heitere Grundstimmung des Bausystems setzt sich aus dem Innenraum nach außen fort. Die leichte Bewegung des Geländes wird geschickt einbezogen. Der lichte Bau und die Landschaft greifen ineinander über"
Rund um den Pilz
Das althochdeutsche Wort Uflon bedeutet so viel wie "Am Wald". Das Salz stammt aus der Paulinenquelle und ist auch Namenspatron des Flusses Salze. Gewöhnungsbedürftig ist die Aussprache. Bad Salzuflen spricht man nicht wie Pantoffeln, sondern wie offline aus. Ähnlich steht es mit dem schönen Vornamen Agnes, aus dem der Volksmund häufig Angnes macht. Eine berühmte Agnes gab es auch hier:
Agnes Miegel, Schriftstellerin und Balladendichterin.